Montag, 26. Mai 2014

Aufreger: unmännliche Männer - unweibliche Frauen

Ein Phänomen, das sich in den letzten Jahren immer deutlicher wird, ist, dass die Grenzen zwischen Mann und Frau immer mehr verschwimmen. Grundsätzlich gibt es nichts dagegen einzuwenden, jedoch regt es mich dermaßen auf, wenn Männer einfach so verdammt unmännlich sind – den Frauen widmen wir uns etwas später.
Jeder denkt bestimmt anderes und findet andere Eigenschaften attraktiv, aber ich verstehe nicht, wie man es toll finden kann, wenn man sich um seinen Freund/Mann kümmern muss, wie um ein kleines Baby. Ich denke hierbei vielleicht etwas klischeehaft, aber für mich ist ein typischer Mann eigenständig, fähig die Initiative zu ergreifen, hat eine eigene Meinung, ein bisschen technisch interessiert und hat diesen Beschützerinstinkt. Ich glaube, jede Frau möchte sich in gewisser Weise beschützt fühlen.
Eine kurze Geschichte: Vor kurzem erzählte ich einem Freund von meiner neuesten Errungenschaft, dem Spiel F.E.A.R.. Das erste was ich zu hören bekam war ein schockiertes „Oh Gott“. Um ihn etwas zu ärgern, sagte ich ihm, dass er es unbedingt mal mit mir spielen muss. Daraufhin war er gleich noch viel schockierter und meinte, dass er dafür viel zu ängstlich sei und sich unter der Decke verkriechen würde.
Irgendwie ist so etwas für mich ein No-Go. Nicht, dass man keine Angst haben darf, aber es war seltsam bzw. finde ich es noch immer seltsam. Irgendwie unmännlich.
Aber auch, wenn ich es höre, dass jemand ständig jammert und mit seinem Leben nicht klarkommt, anstatt was daran zu ändern, bekomme ich die Krise. Das lässt einen Mann verweichlicht wirken. Nicht das so ein typischer Macho besser wäre, aber wie immer zählt ein gutes Mittelmaß.

Disney Prinzessinen und die Emanzipation

Aber mindestens genau so schlimm sind Frauen – wenn nicht sogar viel schlimmer. Diese sogenannte Emanzipation, die genau genommen mittlerweile nur mehr eine Vermännlichung der Gesellschaft ist, kann ich nicht mehr hören. Im Endeffekt wollen Frauen Gleichberechtigung, doch nicht in allen Bereichen des Lebens. Sie wollen beispielsweise gleich viel verdienen, aber kommt es zum Thema Wehrdienst wollen sie nicht mehr gleich behandelt werden. Recht traurig, finde ich, denn wenn man für etwas ist, dann ganz oder gar nicht.
Und warum Vermännlichung?
Frauen übernehmen immer mehr die Rolle des Mannes - sei es in einer Beziehung oder in der Arbeitswelt. Das wiederum  führt dazu, dass das „stärkere“ Geschlecht die der Frau übernimmt. Wir drehen den Spieß einfach um.
Ich persönlich finde solche „Powerfrauen“, die alles machen und ununterbrochen am Arbeiten sind stressig und irgendwie unattraktiv. Man sollte sich doch auch mal zurücklehnen und nicht so sehr darauf beharren „dem Mann gleichgestellt“ zu sein. Das alles heißt jetzt aber nicht, dass man nicht für seine Rechte kämpfen soll, doch manche übertreiben das einfach. Ich zum Beispiel treffe öfter auf „Emanzen“, die meinen, Kinder seien eine finanzielle Verschwendung, sind für die Abtreibung („Denn jeder sollte das Recht haben über sich zu bestimmen“  – Kondome, ja es gibt sie.), wollen sich sexuell austoben und keine langfristigen Beziehungen führen. Also dieses typische „Macho-Klischee“.
Jedoch merkt man unter den weiblichen  Jugendlichen auch eine sehr große Veränderung. Ich kann mich noch an den Kindergarten erinnern, da wollte jede am liebsten eine Prinzessin werden und jetzt sehe ich dieselben Mädchen spuckend und in ihrem Ghetto-Deutsch durch die Straßen ziehen und Leute beschimpfen. Sowas ist für mich definitiv das Unattraktivste überhaupt.

Jeder sollte am besten so sein, wie er sein will, aber mit solchen Dingen komme ich nicht klar. Gleichberechtigung ist wichtig, aber dieser Extremismus von beiden Seiten ist einfach unakzeptabel.

Was haltet ihr davon? Habt ihr damit vielleicht auch persönlich Erfahrungen gemacht?




A phenomenon which is becoming clearer in the last few years, is that increasingly the boundaries between man and woman blur. Basically there is nothing wrong about it, but it upsets me if men are just so damn unmanly – we dedicate ourselves to the women later.
Probably everyone thinks in another way and finds other properties attractive, but I don’t understand how one can think it’s great if (s)he has to worry about her(his) boyfriend/husband like about a little baby. Maybe I’m thinking in cliché, but for me the typical man is independent, capable to take initiative, has an opinion, a bit technically interested and has this protective instinct. I think every woman wants to feel protected in some way.
A short story: Recently, I told a friend about my latest achievement, the game F.E.A.R.. The first thing he said was “oh my god”. So to annoy him, I said, that he must play it with me sometimes. Then he was more shocked  than before and told me that he would be too scared and would hide under the covers.
Somehow, something like this is a no-go for me. Not that one shouldn’t be scared at all, but it was weird and I still find it strange.
Somehow unmanly.
But also when I hear, that someone constantly whines and can’t cope with his life instead of making a change, I get angry. That makes a man seem effeminate. Not that a typical macho would be better, but as always it’s important to find a good average.

Women – are at least just as bad if not even worse. I can’t hear this so-called emancipation, which is a masculinization of society, no more. In the end, women want equal rights, but not in all areas of life. For example the want to have equal salary like men but if it comes to the issue of military service they don’t want to be treated equally anymore. Quite sad, I think, because if one stands his ground then themed “all or nothing”.
And why masculinization?
Women assume the role of the man more and more – in a relationship or even in the world of work. This causes that “the stronger” sex is now in the role of the female. We simply turn the tables. I personally think, that such “power women” who do everything and are continuously working are stressful and somehow unattractive. One should also sit back sometimes. It isn’t like that, that we shouldn’t fight for our rights, but some overdo that. For example I often meet “Women’s libbers” who think that children are a financial waste, think that abortion is good (because everyone should have the rights to determine what happens to his/her body – condoms, yes they exist) and want no long-term relationships. So this typical “macho cliché”. However, one can notice a huge change among female teenagers. I still remember the kindergarten, where every girl wanted to be like a princess and no I see exactly the same ones spitting on the streets and speaking their “ghetto-language”. That is definitely the most unattractive thing all over the world.

Everyone should be as he wants to be, but with such things I don’t feel comfortable. Equality is important, but this extremism of both pages  is simply unacceptable.

What do you think? Do you have personally experience with this perhaps?

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Hallo!

      Natürlich darf eine Frau alles tun was sie will und sollte es auch, das habe ich auch keines Falls erwähnt. Lediglich, dass es meine Meinung ist, dass es nicht attraktiv ist, wenn Frauen dieses - ich nenne es jetzt mal wieder "Machogehabe" haben. Aber wenn du das anders siehst ist das natürlich okay. Das heißt auch nicht, dass ich es irgendjemandem verbieten würde oder etwas dagegen hätte.

      Ich bin prinzipiell gegen Abtreibung, außer in besonderen Härtefällen (Vergewaltigung, etc.), da man sich sonst eigentlich bewusst für oder gegen ein Kind entscheiden sollte. Wir leben in einer aufgeklärten Welt, in der es einem bewusst sein sollte, dass man, wenn man nicht verhütet, schwanger wird oder es sonst, sollte etwas schief gehen, es die Pille danach gibt. Aber wenn man sieht wie manche mit ihrem Körper und Lebewesen, die in ihm heranwachsen (wobei es jeder anders sieht, ab wann es ein Lebewesen ist) umgehen, wird mir schlecht. Man kann nicht einfach fröhlich mal rumbumsen und dann mal eben schnell abtreiben, weil ups. So sehe ich das. Aber mir ist durchaus bewusst, dass das nicht die Meinung von jedem ist.

      Niemand muss Kinder haben und es wurde auch nie erwähnt, dass eine Frau keine selbstständigen Entscheidungen treffen soll. Im Gegenteil, Selbstständigkeit ist eine wichtige Fähigkeit, die Kinder und Jugendliche, aber auch durchaus Erwachsene erst spät oder gar nie lernen. Deshalb, sei froh, wenn du selbstbestimmt und selbstständig lebst. (Vielleicht als Tipp der letzte Aufreger: Unselbstständige Menschen)
      Aber wie du im letzten Absatz sehen kannst, kann ich dieses "Extreme" nicht vertragen. Warum sind manche Frauen, NICHT alle, teilweise so radikal wenn es um diese Dinge geht. Viele schreien immer Gleichberechtigung, nur wenn es um etwas geht, dass ihnen gerade nicht passt, wie eben beispielsweise der Wehrdienst, wollen manche gar keine mehr. Das ist nicht fair. Ganz einfach.

      Noch mal zur Klarstellung: Es war keineswegs eine Aufforderung, dass eine Frau vor den Herd soll und keine eigene Meinung haben sollte.

      -Eden

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  2. ich bin zwar der ansicht, eigentlich darf jeder sein wie er will, so lange das anderen nicht schadet, aber insgeheim, kriege ich auch das *tschuldigung*- Kotzen, wenn ich solche frauen sehe, die einfach nur assig durch die gegend laufen. So richtig "assi" das ist dann nicht mehr schön...aber wie gesagt, ich finde jeder hat das recht dazu ...:D
    allerliebste Grüße
    deine Limi ♥
    von BUNTGEFLUESTER

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    1. Hey :)
      Genau so ist es. Solche "Frauen" sind für mich irgendwie unweiblich. Ich weiß auch nicht, aber ich mag es nicht^^

      Aber wie du schon so schön sagst, jeder hat das Recht darauf zu tun,was er möchte :)

      -Eden

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  3. Hey Casey,
    Die Kritik fällt auch außergewöhnlich kurz aus für meine Verhältnisse. Und das bei einem Johnny Depp Film heißt echt mal was :D
    Würde dir auch abraten dafür Geld auszugeben. Leider.
    Sind aber derzeit andere gute Filme im Kino zu bewundern!

    Zu deinem Beitrag, Eden: ich finde das sind zwei ganz unterschiedliche paar Stiefel. Nur weil eine Frau assi rumrennt, ist diese nicht männlicher oder emanzipierter. Das passt für mich einfach nicht zusammen und hat meiner Meinung nach nichts miteinander zu tun.
    Allerdings sehe ich es auch so: Wenn ich mit einer Runde Kumpels am Tisch sitze und alle furzen und rülpsen - muss ich dann kichern daneben sitzen und verlegen tun?

    Ich selbst würde mich als sehr 'männliche' Frau bezeichnen. Ich führe einen immernoch typischen Männerberuf aus (der teilweise auch wirklich nur für Männer von Männern ausgebildet wird, so dumm das heute auch klingt), ich bin keine Frau die sich mal hinter den Herd klemmen lässt und auf die Kinder aufpasst. Wenn mein Freund Kinder haben will und wir uns dazu entscheiden sollten, dann bin ich -zumindest meiner aktuellen Ansicht nach - nicht die, die daheim bleiben will und das Kind hüten.
    Ich finde das hat mit Emanzipation nicht viel zu tun, sondern einfach mit der Freiheit das tun zu können, was man will. Und trotzdem lauf ich nicht mit Ghettodeutsch und rotzend auf den Straßen entlang.
    Ähnlich seh ich das bei den Männern. Ist doch okay, wenn sie so sind wie sie sein möchten. Wenn ihnen nicht, weil sie vielleicht mal Gefühl zeigen, etc. gesagt bekommen "Was bist n du für ne Schuchtel?" (Sorry, dass ich das so schreibe, das würde niemals aus meinem Mund kommen,...)
    Natürlich möchte ich selbst einen Mann bei dem ich mich geborgen fühle, der mich beschützen kann, aber bin trotzdem der Meinung, dass ich meinen Wasserkasten auch selbst hochtragen kann.

    Meiner Meinung nach sollte man sich darüber gar nicht so viele Gedanken machen. Jeder ist wie er ist, jeder kann mittlerweile - zum Glück - sein wie er sein möchte und die Toleranz dafür wird immer größer und die Politik kämpft immer mehr für solche Rechte. Wenn jemand einen solchen Partner nicht möchte, dann passt es eben nicht. Und wenn doch, dann ist doch perfekt. ;)

    UND: Ich verstehe den Zusammenhang nicht zwischen 'für Abtreibung sein' und emanzipiert sein. Das sind doch ganz unterschiedliche Ansichten? Zumal eben auch ein Kondom reißen kann und die Pille mal nicht wirken.... aber das ist meiner Meinung nach wieder ein ganz anderes Thema und gehört hier nicht rein.

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    1. Hallo Natalie! :)

      In dieser Hinsicht muss ich dir natürlich recht geben. Jedoch ist mein Beitrag zum Thema "unmännliche Männer - unweibliche Frauen" deshalb fallen auch solche Frauen in den Aufreger.
      Niemand sagt dir, was du tun musst, wie erwähnt: Meine Beiträge beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und meiner persönlichen Meinung. Insofern: bitte nicht einfach kichern und daneben sitzen. Noch dazu finde ich, dass furzen und rülpsen nichts Männliches ist, sondern etwas Menschliches. Also sollte das jeder machen ;)
      Dass Frauen das nicht machen ist anscheinend irgendwann im Laufe der Jahre entstanden. Keine Ahnung warum.

      Das sollst du doch auch gar nicht. Ich finde diese "Hardcore-Emanzen" nur unattraktiv. Das heißt nicht, dass ich es nicht verstehe, dass sie nach Gleichberechtigung und Ansehen kämpfen. Denn leider ist es noch immer so, dass beispielsweise Frauen weniger gut bezahlt werden als Männer.
      Das ganze ist noch dazu sehr überspitzt geschrieben und man sollte nicht alles so streng sehen.

      Und den Zusammenhang zwischen Emanzipation und für Abtreibung sein ist folgender: Ich kenne sehr viele emanzipierte Frauen und wie oben erwähnt, sind fast alle für Abtreibung, weil sie meinen, dass ein Mann diese Schmerzen auch nicht durchleben muss, wieso sollten sie dann? Also eine sehr komische Einstellung irgendwie, finde ich. Ist aber kein Vorwurf, jeder soll machen was er will.
      Das Einzige, das ich dabei schade finde ist, dass viele vor allem Jugendliche noch immer sehr unaufgeklärt sind und nicht nachdenken, sondern einfach mal eben ohne Kondom. Sicher kann es reißen oder die Pille nicht wirken - wieso auch immer, ABER es gibt Menschen, die das ständig machen und auch die Pille danach als Verrhütungsmittel benutzen. So etwas ist definitiv nicht okay. Oder sich einfach mal denken, ich kann sonst e irgendwie abtreiben. Aber wie du schon so schön sagst, das ist ein anderes Thema und gehört nicht hier rein.

      -Eden

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  4. Also das mit den unmännlichen Männern kann ich noch nachvollziehen, muss aber ehrlich sagen, dass Abtreibung eine Sache jeder einzelnen Frau ist. Das ist unser Körper, niemand hat uns zu sagen was wir damit machen dürfen oder nicht, deswegen teile ich da nicht deine Meinung, aber hey das ist das Internet und freie Meinungsäußerung unser Recht :-)
    Grundsatzdiskussionen führen meist eh nicht zu einem Ergebnis :)

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  5. Jeder soll so sein wie er möchte. Solange niemand durch die Art verletzt oder geächtet wird. Wenn ein Mann offen zu mir sagt, er fürchtet sich. Finde ich es männlicher und vor allem ehrlicher als wenn er seine Angst überspielt und letztendlich die coole Sau vorgibt. Dennoch fände ich es anstrengend, wenn egal ob er oder sie vor allem und jedem sich ängstigt und nie über seinen eigenen Schatten springt. Das ist jedoch ein anderes Thema.

    Mit Emanzen habe ich keinerlei bewussten Erfahrungen, deswegen passe ich zu diesem Thema. Jedoch bei dem Wort "Powerfrauen" habe ich ein anderes Bild als du im Kopf. Unter "Powerfrauen" verstehe ich zwar auch Damen die ununterbrochen am arbeiten sind, jedoch im positiven Sinne. Sie halten die Kinder zusammen, regeln und schmeißen den Haushalt und gehen Vollzeit in die Arbeit. Oder machen sonstige Dinge. Außerdem sind Powerfrauen in meinem Bild emotional sehr stark. (Zumindest nach außen;)

    Faszinierend wir verschieden die Definitionen einzelner Wörter sein können.

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  6. O.K., dieser Kommentar wird nun ein bissel Themenhopping, aber egal:

    Hm, also mir ist auch schon aufgefallen, daß nun mehrere Männer aktiv Uta Danella oder Rosamunde Pilcher Filme schauen. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie muß ich da immer sehr schmunzeln.

    Hat nicht jeder Kerl einen gewissen Beschützerinstinkt und versucht seine Freundin vor den "Gefahren" des Alltags zu beschützen. Also bei mir ist das so. Wobei ich ja auch denke, daß es eine gute Beziehung ausmacht, daß man gegenseitig auf sich aufpaßt. Eine gute Freundin sorgt ja auch dafür, daß ihr Kerl sich nicht kopflos und mit Holdrio ins nächste Problemfeld stürzt.

    Ich selbst komme mit starken Charakteren gut zurecht, ob es nun Männlein oder Weiblein sind. Ich bin auch definitiv für die Gleichberechtigung. Von Kampfemenzen halte ich mich dennoch fern. Die sind mir einfach zu aggresiv.
    Ich bin auch für Gleichberechtigung, auch wenn die Emanzipationswelle nun ein wenig zu sehr zur weiblichen Seite geschwappt ist. Es gibt immer mehr serien und Filme für Frauen, immer weniger für Kerle. Auffalend ist ja, daß die Kampfemanzen der 70iger und 80iger Jahre immer gebetsmühlenartig runtergeleiert haben, daß Frauen das bessere Geschlecht sind. Nun aber - da Frauen am drücker sind - zeigen sie, daß sie genauso schlimm sind, wie die Männer, als sie am Drücker waren. Was meine These wiederrum sehr untermauert: Menschen sind Menschen - egal ob Mann oder Frau.

    Ob ich nun aber besonders männlich bin kann ich auch nicht sagen. Ich bin einfach ich. Auf der einen Seite ziehe ich mir das größte Nerd-Zeugs wie Dr. Woh, Buffy oder Star Trek rein, schreibe Fantasy-Märchen wie "Werke eines großen Meisters", steh dann aber auch wieder bei infernalischen Heavy Metal Konzerten frenetisch gröhlend und meine Mähne schwingend in der ersten Reihe oder lach mich genüßlich über Horrorfilme kaputt, bei denen Otto-Normal-Mensch angstvoll nägelkauend hinter dem nächsten Sofa sitzt. Was aber auch nicht heißen soll, daß ich bei manchen Horrorfilmen mich vom grusel nicht mitreißen lasse. Zumindest wenn die charaktere gut sind (was leider viel zu selten der Fall ist) leide ich (sogar gerne) mit ihnen mit. Ich mach mir also keinen großen Kopf, ob ich nun männlich bin, oder nicht. Finde sowieso daß man sich - heutzutage und auch sonst - einfach selbst treu sein muß. Wenn du nicht zu dir stehst, wer soll es dann tun?

    In diesem Sinne:
    Sei du selbst und werd glücklich damit.

    Bernd

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    1. So ist es :)
      Und mir scheint, jemand hat erfasst, was ich meine. Diese Aggressivität macht finde ich einfach nur total unattraktiv und.. Angst.

      Menschen werden immer nach Macht streben, egal ob männlich oder weiblich. Ich finde es nur schlimm, wenn man meint unterdrückt zu werden und dann selbst unterdrückt. Immerhin sind Männer in vielen Dingen auch benachteiligt. Beispielsweise wird eine Frau im Falle des Falles immer vorrangig das Sorgerecht für ein gemeinsames Kind bekommen, egal was für eine schlechte Mutter sie ist. Erst muss er sich beweisen, dass er fähig ist, für ein Kind zu sorgen. Was ja auch total lächerlich ist.

      Und wie du schon sagst.. wir sind alle Menschen. Wir sollten uns auch so behandeln. Aber ich denke, jeder hat so seine Ideale, wie ein Partner sein sollte. Und ich bin ganz deiner Meinung, auf sich gegenseitig aufpassen ist wichtig.
      Vielleicht denke ich in dieser Hinsicht etwas klischeehaft, aber ich finde einfach Frauen, auf die man aufpassen kann, die, bei denen man einfach denkt, dass sie total niedlich sind, auch wenn sie auch mal - wie alle Menschen - rülpsen. Kampfemanzen eben nicht so wirklich. Aber das ist eben meine Meinung ;) Sollte jeder so sehen, wie es ihm beliebt.

      -Eden

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